
Schimmel braucht Feuchtigkeit
Schimmelsporen sind überall in der Luft. Sie wachsen nur dort, wo eine Oberfläche dauerhaft feucht ist. Wer den Schimmel loswerden will, muss deshalb die Feuchtigkeit finden und abstellen.
Häufige Ursachen sind Wärmebrücken an Außenecken und Fensterlaibungen, ein nicht erkannter Wasserschaden, feuchtes Mauerwerk im Keller oder Möbel, die dicht an einer kalten Außenwand stehen.
Warum Hausmittel und Sprays nicht reichen
Mittel aus dem Baumarkt töten den sichtbaren Befall an der Oberfläche ab. Im Putz und in der Tapete sitzt das Geflecht aber tiefer. Bleibt es feucht, wächst der Schimmel aus der Tiefe wieder nach.
Bei größeren Flächen kommt ein zweites Problem dazu: beim Abwischen und Abkratzen werden Sporen in der ganzen Wohnung verteilt. Deshalb wird bei einer fachgerechten Sanierung der Bereich abgeschottet.
So läuft eine fachgerechte Schimmelsanierung ab
Zuerst wird gemessen: wie feucht ist die Wand, und woher kommt die Feuchtigkeit? Dann wird der befallene Bereich abgeschottet, Tapete und betroffener Putz werden abgetragen und die Bauteile getrocknet.
Erst danach wird neu aufgebaut, mit Sanierputz oder einem Material, das Feuchtigkeit puffern kann. Zum Schluss sagen wir Ihnen, was Sie beim Lüften und Möblieren beachten sollten, damit es so bleibt.
Was Sie bis zum Termin tun können
Lüften Sie mehrmals täglich kurz und kräftig, statt das Fenster dauerhaft zu kippen. Rücken Sie Möbel ein Stück von der betroffenen Wand ab. Wischen Sie den Befall nicht trocken ab, und lassen Sie Kinder und Menschen mit Atemwegserkrankungen nicht in dem Raum schlafen.
Machen Sie Fotos von der Stelle. Wenn Sie uns die Bilder per WhatsApp schicken, können wir schon vor der Besichtigung einschätzen, was auf Sie zukommt.
Wir sehen es uns an. Kostenlos.
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