Keller von außen abdichten

Bei einer Außenabdichtung wird die Kellerwand freigelegt, gereinigt, abgedichtet und wieder geschützt. Das Wasser erreicht die Wand danach gar nicht mehr. Das ist die gründlichere Lösung, sie braucht aber Platz für den Aushub und einen Zugang rund ums Haus.

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Schritt 2 von 4, gewählt: Kellerabdichtung

Wie eilig ist es?

Die Arbeitsschritte in der Reihenfolge

Eine Außenabdichtung ist Handarbeit am Bauwerk. Der Erfolg entscheidet sich nicht an der Abdichtung selbst, sondern an der Vorbereitung des Untergrunds.

  • Freilegen bis zur Unterkante des Fundaments, abschnittsweise, damit das Erdreich standsicher bleibt.
  • Untergrund vorbereiten: alte Reste ab, lose Fugen auskratzen, Löcher schließen, Fläche abziehen.
  • Hohlkehle am Übergang von Wand zu Fundament: dort reißt jede Abdichtung, die stumpf über die Kante läuft.
  • Abdichtung aufbringen, in mehreren Lagen und in der vorgeschriebenen Dicke.
  • Schutzschicht und Perimeterdämmung davor, damit das Verfüllen die frische Abdichtung nicht beschädigt.
  • Verfüllen in Lagen und verdichten, damit sich der Boden später nicht setzt.

Was mit Terrasse, Wegen und Pflanzen passiert

Wo der Bagger hin muss, kann nichts stehen bleiben. Plattenbeläge werden aufgenommen und danach wieder verlegt, Sträucher im Arbeitsstreifen müssen weichen.

Leitungen im Erdreich suchen wir vorher: Wasser, Gas, Strom, Telefon, oft auch alte Drainagen, von denen niemand mehr weiß. Deshalb gehört zur Besichtigung ein Blick auf die Pläne, wenn es sie gibt.

Wie lange die Baustelle offen ist

Die Dauer hängt an drei Dingen: der Länge der Wand, der Tiefe des Aushubs und dem Wetter. Die Abdichtung muss trocken aufgebracht werden und durchhärten, bevor verfüllt wird.

Den Ablauf bekommen Sie mit dem Angebot. Eine Bauzeit in Tagen nennen wir erst, wenn wir den Aushub gesehen haben.

Wann Sie uns nicht brauchen

  • Das Nachbarhaus steht direkt an der Wand oder die Garage ist angebaut: dann kommt außen niemand heran, und die Innenabdichtung ist der richtige Weg.
  • Die Feuchte steht in gleichmäßiger Höhe rundum, ohne Bezug zum Regen: das ist aufsteigende Feuchte, dagegen hilft eine Horizontalsperre, nicht der Bagger.
  • Es geht nur um einen feuchten Fleck am Lichtschacht: dann wird der Lichtschacht abgedichtet und sonst nichts.

Häufige Fragen

  • Muss wirklich das ganze Haus aufgegraben werden?

    Nein. Gearbeitet wird an den Wänden, die betroffen sind. Oft ist das eine Seite, etwa die Bergseite oder die Wetterseite. Was nötig ist, zeigt die Besichtigung.

  • Kann man im Winter abdichten?

    Bei Frost nicht. Die Materialien brauchen Temperaturen über dem Gefrierpunkt und eine trockene Fläche, sonst binden sie nicht richtig ab.

  • Braucht es zusätzlich eine Drainage?

    Nicht immer. Eine Drainage ist sinnvoll, wenn Wasser im Boden ansteht und abgeführt werden kann. Sie ersetzt keine Abdichtung, sie entlastet sie.

Ihr Fall sieht anders aus? Wir sehen ihn uns an.

Firmentransporter in den Vali-Farben mit Logo und Wellengrafik, geparkt in einer sonnigen Straße einer deutschen Stadt

Schauen wir es uns an.

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